Laienspielgruppe Laudenbach: "Rambazamba am Lido
Makkaroni"
Freitag, 08. Januar 1993
Viel Applaus für die Laienspielgruppe
An Lido Makkaroni werden
die Frauen zu "Hydranten"
LAUDENBACH
In heimische Mundart um-
gesetzt, mit viel Lokalkolo-
rit gemixt und durch zahl-
reiche Gags gewürzt,
sorgte der Schwank
„Rambazamba am Lido
Makkaroni" von Dieter
Adam, inszeniert von der
Laienspielgruppe Lau-
denbach unter der Regie
von Karl-Heinz Stumpf
für einen gelungenen
Abend.
VON WERNER NECKERMANN
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Zur Handlung: Kaum hat der vollbepackte Fritz Knorbel (Erich Stumpf) mit seiner Freundin Heidi (Gabriele Diel)
das Ferienhaus an der Adria erreicht, tritt Agathe Schlottermann (Brigitte Langhirt) im Nachtgewand auf den Plan
und entsetzt ab, da die in den Gästen die „Mafia" vermutet. Schließlich hat sie mit ihrem Mann Alois (Edgar Brühler),
der später (auch im Nachthemd) sich herantraut und sichtbar „unter dem Pantoffel" steht und der Schwiegermutter
Klementine Mitesser (Marliese Stumpf) bereits hier gewohnt.
Dann scheint sich eine Einigung anzubahnen; Sohn Klaus (Jürgen Seeger) und seine „Tanzmaus" Maria Ravioli
(Roswitha Wörrlein) kommen hinzu.
Kaum hat man in fröhlicher Stimmung einen feurigen Tanz geprobt, sich geeignet, daß Fritz und Heidi auf dem Sofa
und einen Liegestuhl nächtigen werden, unterbinden Agathe und Klementine schlagartig die Idylle. Alois, der
(im Nachthemd mit übergestreiftem Pelzmantel) Maria nach Hause geleitet hatte, mußte wegen derer eifersüchtigen
Brüder flüchten, kommt mit einem „Veilchen" am Auge zurück und geht dann nochmal K.o.
Mit zwei „blauen" Augen fühlt Alois sich wie von „Hydranten" (Hyänen) gepeinigt. Italiener nähern sich drohend,
Heidi kann sie beruhigen und in der allgemeinen Erleichterung versöhnen sich alle, nachdem Melanie, Ehefrau des Fritz,
der Heidi nicht ankam (Helga Brühler) ihrem Gatten noch gehörig den Kopf gewaschen hat. Maria steht plötzlich ohne
Partner da. Es „opfert" sich ein Zuschauer (Herbert Bayer) sehr zum Mißvergnügen der Souffleuse (Karin Bayer). Ende.
Das Bühnenbild wurde unter Sponsorenhilfe in Eigenleistung erstellt, für die Maske sorgte Helga Brühler.
Karl-Heinz Stumpf übernahm die Ansage und zusammen mit dem Initiator der Laienspielgruppe, Friedrich Diel auch das
Gros der Umtextungen. Weitere Aufführungen folgen am Freitag und Samstag jeweils um 19.30 Uhr sowie am Sonntag um
15.30 Uhr. Der Reinerlös wird zum einen für die Beschaffung eines Spielgerätes, zum anderen für die Bücherei verwendet.
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Quelle: MAIN-POST, Ausgabe vom Freitag, 08.01.1993
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